Evakuierungsübung Neumattschulhaus

Am Donnerstag, 4. Juni 2015, 09.15 Uhr, ertönen im Schulhaus die Sirenen der Brandmeldeanlage infolge Rauchentwicklung im Untergeschoss und im Treppenhaus. Zeitgleich geht bei der Feuerwehr Belp die Meldung "automatischer Alarm Feuer, Neumattschulhaus" ein. Die Feuerwehr rückt mit dem Einsatzleiterfahrzeug (ELF), dem Tanklöschfahrzeug (TLF) und der Autodrehleiter (ADL) aus.

rg. So das Szenario der Alarmübung für die Schülerinnen und Schüler, für die Lehrkräfte und die Schulleitung des Neumattschulhauses. Ziel dieser Übung ist, dass das Brandschutzkonzept ohne vorgängiges Wissen aller Betroffenen, betreffend Evakuierung und Einhalten der definierten Massnahmen umgesetzt wird. Oberste Priorität hat hierbei die geordnete Evakuierung aller Personen und deren Bestandsaufnahme am Sammelplatz.

Die Brandmeldeanlage wird mittels Nebelgerät im Untergeschoss ausgelöst. Als die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler geordnet aus den Schulzimmern führen stehen sie plötzlich im verrauchten Treppenhaus, was im ersten Moment nicht auf eine Übung oder einen Fehlalarm schliessen lässt, sondern auf einen Ernstfall. Als die Feuerwehr eintrifft sind bereits alle Kinder und Lehrkräfte beim Sammelplatz. Bei der Kontrolle des Gebäudes durch die Feuerwehr kann festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Schulhaus befinden und vorschriftsgemäss alle Türen und Fenster geschlossen sind. Die Schulleitung kann bestätigen, dass alle Klassen und die Lehrkräfte komplett sind.

Die Schlussbesprechung findet in der Dreifachturnhalle statt. Dort sind alle Kinder versammelt, gruppiert nach Klassen mit ihren Lehrkräften. Als die Feuerwehr die Turnhalle betritt wird sie mit einem kräftigen Applaus strahlender Schülerinnen und Schüler begrüsst. Der Kommandant David Nussbaum begrüsst die Anwesenden und lobt als erstes das disziplinierte Verhalten bei der Evakuierung. Er macht die Kinder darauf Aufmerksam wie gefährlich Rauch für die Lunge und die Gesundheit sein kann. Deshalb sei es wichtig, dass nicht gerannt wird, da dadurch die Lunge mehr Rauch aufnimmt. Er weist auch auf das "Geschnäder" untereinander während der Evakuierung hin, denn auch durch das intensive Gespräch untereinander atmet die Lunge mehr Rauch ein.

Alles in Allem kann David Nussbaum den Kindern und den Lehrkräften ein sehr gut und ein Bestanden der Alarmübung attestieren. Es geht nun in die grosse Pause und die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit die Feuerwehrfahrzeuge zu besichtigen, besteigen und zu bestaunen.

Ein Dankeschön geht an die Schulleitung für die Mithilfe bei der Organisation und den Angehörigen der Feuerwehr, welche sich unter der Woche, während der Arbeit für diese Übung freistellen konnten.     

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