Feuerwehr kennt keine Ferienzeit

Auch während der Ferienzeit muss die Feuerwehr jederzeit einsatzbereit sein. So rückte zum Beispiel die Feuerwehr Belp in der zweiten Juli(-Ferien)woche elf Mal zu Hilfeleistungen aus: Feuer, Elementar, Oelwehr, Rettung aus luftiger Höhe und Hochwasser waren die Einsatzstichworte.

Am Montagmorgen wurde eine Benzinlache auf der Hühnerhubelstrasse (1) gemeldet, welche mit Oelbindmittel gereinigt werden musste. Wegen starken Regens rückte die Feuerwehr gleichentags zum Kastanienweg (2) und - rund eine Stunde später - ins Toffenholz (3) aus. Am Dienstagmittag rückte die Feuerwehr Belp als kantonaler Stützpunkt für „Personenrettungen nach Unfällen (PbU)“ zu einem Verkehrsunfall nach Rümligen (4) aus. Kurz vor Mitternacht schlugen die Pager bereits wieder an: Fahrzeugbrand beim Bauerngut Eichholz (5).

Die anhaltenden Regenfälle waren der Grund, dass sich umgestürzte Bäume und weiteres Schwemmgut am Mittwoch in den Pfeilern der Augutbrücke (6) verkeilten. Aus Sicherheitsgründen musste diese Brücke gesperrt werden.

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Gürbe beschäftigt die Feuerwehren

Die aktuelle Wetterlage hielt heute Sonntag die Feuerwehren in der Region des unteren Gürbetals auf Trapp. Bedingt durch die starken Regenfälle in der Nacht stieg der Pegel der Gürbe innert wenigen Stunden stark an und trat punktuell über die Ufer.

IBFw – In der Nacht auf Sonntag regnete es im Gantrischgebiet wieder intensiv, so dass der Pegel der Gürbe stark anstieg. Um 06.00 h wurden bei der Messstation Gürbe/Mühlematt der Abfluss von 58m3/s gemessen. Auf Grund dessen trat die Gürbe im Bereich Stockmatt über das Ufer und bildet einen See. Mittels Sandsäcken und mit einem Bagger wurde ein Damm errichtet, damit das Wasser zurückgehalten werden konnte. Verschiedene Keller- und Gewerberäume entlang der Gürbe mussten durch die Feuerwehren abgepumpt werden. Auch die BLS-Bahnlinie zwischen Belp und Toffen war am Morgen unterbrochen. Die Feuerwehren Belp, Kehrsatz und TOGEKA führten drei Koordinationsrapporte durch, an welchen die materiellen und personellen Mittel untereinander koordiniert wurden. Hierzu wurde auch der Naturgefahrenberater des Regionalen Führungsorgans (RFO) Gürbetal beigezogen, welcher die Wettersituation für die nächsten 24h beurteilte und entsprechend informierte. Um die Sandsacklager wieder aufzufüllen, richtete die Feuerwehr Kehrsatz eine „regionale“ Sandsack-Abfüllstation ein. Es wurden 12m3 Sand in Sandsäcke abgefüllt und palettisiert. Auch Teile des Zivilschutzes Gürbetal wurde aufgeboten. Dieser kontrollierte neuralgische Punkte, wie z.B. die Abflüsse und Bachläufe entlang der Belpbergflanke bzw. unterstütze die Feuerwehr Belp bei ihrer mehrstündigen Arbeit.

Es sind weitere Niederschläge und Gewitter entlang der Voralpen und im angrenzenden Mittelland zu erwarten. Die Feuerwehren beobachten die Wetterlagen entsprechend und kontrollieren die Gewässer weiterhin. Entlang der Aare sind zum Teil auch die Wege gesperrt! Die Bevölkerung wird gebeten, die Signalisationen und Absperrungen zu beachten und zu befolgen.

Bilder

Hochwasser Aare Juli 2014

Die Feuerwehren entlang der Aare beobachten die Situation intensiv: Aufgrund der heftigen Regengüsse, die auch heute Abend erwartet werden, droht die Aare überzuschwappen. Zusätzlich verschärft sich die Lage wegen der hohen Pegelstände des Brienzer- und Thunersees. Der Hochwasser-Entlastungsstollen in Thun musste geöffnet werden.

IBFw - Weil die Pegelstände des Brienzer- und Thunersees eine kritische Höhe erreicht haben, muss die Abflussmenge aus dem Thunersee erhöht werden. Da am Samstagabend weitere Niederschläge erwartet werden, verschärfte sich die Situation entlang der Aare und in der Stadt Bern zusätzlich. Die Feuerwehr Belp beobachtet die Situation entlang der Aare laufend. In den Pfeilern der Augutbrücke sind Bäume und weiteres Schwemmgut verkeilt. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser Aareübergang von Belp nach Muri gesperrt.

Entlang der Aare sind zum Teil auch die Wege gesperrt! Die Bevölkerung wird gebeten, die Signalisationen und Absperrungen zu beachten und zu befolgen.

Übungsort: Baustelle

Anlässlich der heute eröffneten Baustelle 'Käsereistrasse' fand die zweite Einsatzleiterübung der Feuerwehr Belp direkt in der „Problemzone“ statt. Der Ausbildungsoffizier informierte über die Einsatzdispositive und Gebäudezugänglichkeiten. Die Einsatzleitern erhielten so die Gelegenheit eine Übersicht über die Baustelle zu gewinnen.

IBFw – Die Einsatzdispositive für die Käsereistrasse stehen und der Baustellenstart ist gelungen. Es galt jetzt, die Einsatzleiter der Feuerwehr Belp am heutigen Abend über die Baustelle, die Gebäudezugänglichkeiten und Wasserbezugsorte direkt vor Ort zu informieren. Aus diesem Grunde schwärmten die Einsatzleiter gruppenweise aus und erkundeten die feuerwehrtechnischen Herausforderungen, welche die Baustelle mit sich bringt und bringen wird. Die Erkenntnisse wurden auf einem Plan im Plenum erläutert und diskutiert. Jeder Einsatzleiter ist jetzt gerüstet und kennt die "Problemzonen" dieser Baustelle.

Unterstützend: Zwei Poliere der Baufirmen sind mit je einem alphanumerischen Pager der Feuerwehr Belp ausgerüstet – bei Alarm machen sie die Baustelle frei, so dass die Einsatzfahrzeuge im Notfall freie Fahrt haben!

Fotos

150 Tage im Amt

Am 30. Mai 2014 ist David Nussbaum genau 150 Tage im Amt als Belper Feuerwehr-Kommandant. Es ist also Zeit, bei ihm nachzufragen, welche Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse er als Feuerwehrchef in diesen fast 22 Wochen gemacht hat.

IBFw – In einer ruhigen Stunde und bei einem Kaffee erläutert Feuerwehrkommandant David Nussbaum seine Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse der ersten Wochen in seiner Amtszeit. Zu Beginn seiner Erläuterungen sagt er: MERCI! - Er freue sich, dass er von allen die nötige Unterstützung erhalte, die er benötige, um sich in das Amt einleben zu können. Die motivierte Mannschaft hinter sich zu wissen, sei natürlich eine weitere Voraussetzung, welche vieles einfacher mache. „Es macht Spass einer engagierten Mannschaft bei der Ausbildung zuzusehen, welche sich für das Feuerwehrwesen einsetze“ sagt er mit einem zufriedenen Lächeln.

Nebstdem müsse er sich auch zuerst in die vielen Vorgaben, welche z.B. von der GVB oder vom Kanton definiert sind, einlesen, erklärt David. Aber auch hier darf er jederzeit auf Unterstützung zählen, einerseits vom Kreisfeuerwehrinspektor oder von den verschiedenen Fachexperten. Spannend seien natürlich auch die neuen persönlichen Kontakte, welche sich mit dieser neuen Aufgabe ergeben. Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren im Gürbetal und in auch Richtung Aaretal sind sehr fruchtbar. Aber auch die Kontakte zur Bevölkerung und Schulklassen seien natürlich sehr wertvoll, freut er sich.

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Sanierung der Käserei- und Dorfstrasse in Belp

Am 2. Juni 2014 um 06.30 Uhr geht es los: Der Kanton Bern beginnt mit der Instandsetzung der Käserei- und der Dorfstrasse bis zum Restaurant Frohsinn. Bis am 12. August wird dieses Strassenstück - im Zentum von Belp - für die Bauarbeiten gänzlich gesperrt sein. Dies bedeutet auch eine Herausforderung für alle Blaulichtorganisationen.

amü - Pläne, Bauabläufe und vieles mehr sind für den Start der Baustelle bereit, damit alles so Ablaufen kann wie vorgesehen. Für alle am Bau Beteiligte ist diese Baustelle in zeitlicher und organisatorischer Hinsicht eine grosse Herausforderung. Da während der Bauzeit einige Liegenschaften von den Verkehrswegen abgeschnitten sind, mussten sich auch die Rettungsdienste Gedanken machen, wie sie im Notfall die nötige Hilfe trotz Baustelle, offenen Gräben, Absperrungen und Umleitungen zeitgerecht vor Ort bringen können.
Die Feuerwehr Belp hat mit der Sanitätspolizei Bern aus diesem Grunde spezielle Einsatzdispositive erstellt. Geht z.B. bei der Sanitätsnotrufzentrale (SNZ) aus einer Liegenschaft im Perimeter der Baustelle ein Notruf ein, wird eine definierte Einsatzgruppe der Feuerwehr Belp mit aufgeboten. So wird die Einweisung und Unterstützung des Rettungsdienstes während dieser intensiven Baustellenzeit jederzeit sichergestellt.
Wie immer gelten folgende Notrufnummern: 144 für medizinische Notfälle, 118/112 Feuerwehr und Hilfeleistungen, 117/112 Polizei.

Heisse Ausbildung

Viermal rückte die Feuerwehr Belp nach Thun-Allmendingen aus, um im Regionalen Feuerwehr-Ausbildungszentrum (RFA), das Wesen des Feuers zu spüren und die Löschtechniken zu trainieren.

amü – Die Feuerwehren müssen mit ihren Mannschaften jährlich Übungen am Feuer durchführen und die Brandbekämpfung trainieren. Denn es gilt, mit wenig Wasser die grösste Löschwirkung zu erzielen und so weitere Schäden zu vermeiden. Dieses Training muss jeweils unter realen Bedingungen erfolgen können, um auch das „Wesen des Feuers“ zu spüren und z.B. das Durchzünden des Rauchgases erleben zu können.

Die Feuerwehr Belp besuchte das RFA in Thun-Allmendingen an vier Abenden und trainierte, unter der Anleitung der beiden Belper Feuerwehrinstruktoren, die Brandbekämpfung unter „heissen“ Bedingungen. Die Strahlrohr-Handhabung ist bei der Brandbekämpfung zentral und muss effizient erfolgen: Denn zu viel Wasser heisst auch viel Wasserdampf und Hitze. Diese beiden Faktoren können die Brandbekämpfung erschweren und verzögern. In den Brandcontainern konnte die Belper Feuerwehrmannschaft weitere Erfahrungen bei den Löschtechniken sammeln und die vorhandene Sicherheit in der Brandbekämpfung festigen.

Bilder: Atemschutz-Übung am Feuer 2014

Grosse Feuerwehrfamilie

Der „Kidsday“ ist bei Gross und Klein jeweils dick im Kalender eingetragen. Rund 90 Kinder waren für den diesjährigen Anlass mit ihren Eltern angemeldet. Mit spannenden Posten wurde den grossen und kleinen Feuerwehr-Fans die Feuerwehrarbeit auf spielerische Art näher gebracht.

amü:Am letzten Samstag traf sich die grosse Belper Feuerwehrfamilie zum traditionellen Kidsday der Feuerwehr Belp. Wiederum waren verschiedene Posten vorbereitet worden, wo sich Gross und Klein wie eine richtige Feuerwehrfrau bzw. -mann fühlen durfte. Das Zielspritzen mit der Eimerspritze und mit dem Schnellangriff sind Klassiker und fordern immer alle heraus. Mit dem Verkehrsparcour für Trottinetts u.ä. wurde aufgezeigt, dass die Feuerwehr nicht nur löschen sondern auch den Strassenverkehr lenken bzw. umleiten kann.

Ausgerüstet mit Brandschutzjacke und Atemschutzgerät bestand auch die Gelegenheit, im vernebelten Keller eine Puppe zu suchen und zu bergen. Eine Fahrt im Korb der Autodrehleiter auf 30m durfte ebenfalls nicht fehlen, auch wenn es für einige etwas Überwindung brauchte. Mit der grossen Löschpumpe und den Wasserwerfern wurden imposante Wasserfontänen produziert, welche in Kombination mit der starken Bise, tolle Bilder in den blauen Himmel zeichneten.

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Basisausbildung mit Fachvertiefung

Die Feuerwehrausbildung ist heute modulartig aufgebaut. Das Fundament bildet das Modul „Allgemeine Basisausbildung“ (ABA). Mit Fachvertiefungsmodulen werden die Kenntnisse weiter vertieft und angewendet. Junge Belper Feuerwehrangehörige absolvierten Anfangs April diese Ausbildungseinheiten in Aarwangen.

 amü – Anfangs April führte die GVB in Aarwangen einen wöchigen Feuerwehrkurs durch, in dem den angehenden Feuerwehrleuten das Grundwissen vermittelt wurde. In der 2-tägigen Ausbildungseinheit mit den Titel „Allgemeine Basisausbildung“ wurden die Kernaufgaben der Feuerwehr erläutert und die grundlegenden Handlungsabläufe sowie die Rahmenbedingungen im Feuerwehrdienst erklärt. Die Kursteilnehmer machten erste Erfahrungen in der Handhabung und Anwendung von Geräten. Der Einsatz von Kleinlöschgeräten, Leitern und Tanklöschfahrzeug gehörten zum Basisprogramm wie auch die Arbeitssicherheit und die Gefahrenerkennung. 

Ab dem dritten Tag wurden die gewonnen Kenntnisse vertieft und weiter trainiert: In der sogenannten Fachvertiefung II lernten die Teilnehmer die technischen Hilfsmittel einsatzorientiert einzusetzen. So gehörte neben dem Einsatz der Motorspritze, die situationsgerechte Sicherung von Lasten, die technische Hilfeleistung und der Elementareinsatz zum spannenden Feuerwehr-Ausbildungsprogramm.
Die GVB führt über das ganze Jahr und an verschiedenen Orten fast 30 solche Ausbildungsmodule „Allgemeine Basisausbildung mit Fachvertiefung“ durch.

Bilder: Basiskurs Aarwangen 2014

Wirtschafts-Vision Gantrisch zu Gast in Belp

Rund 50 Firmen haben sich zur Wirtschafts-Vision Gantrisch zusammengeschlossen. Sie unterstützen sich durch gezielte Weiterbildung. Mit der regelmässigen Beziehungspflege wollen sie ihr innovatives Denken und Handeln fördern und so den „Wirtschaftsstandort in der Region Gürbetal-Längenberg-Schwarzenburgerland“ für die Zukunft stärken. Am letzten Montag besuchten sie die Feuerwehr Belp.


amü - Wirtschafts-Vision Gantrisch (WVG) ist ein Verein mit Sitz in Schwarzenburg und vereinigt rund 50 kleinere und mittlere Unternehmungen (KMU). Sie ist eine überregionale Interessengemeinschaft mit Leuten aus den Bereichen Industrie, Gewerbe und Dienstleistung. Sie unterstützen sich gegenseitig durch gemeinsame Weiterbildung, den Austausch innovativer Ideen und Pflege regelmässiger Kontakte. Ziel des Vereins ist es, der Region eine wirtschaftliche Zukunft zu geben. Die Mitglieder treffen sich jeweils zum „Gantrisch-Lunch“ bei welchen ein Thema oder eine Besichtigung im Zentrum steht. Am letzten Montag besuchten sie die Feuerwehr Belp.

Kommandant David Nussbaum bedankte sich für das Interesse, welches der Verein Wirtschafts-Vision Gantrisch der Belper Feuerwehrorganisation entgegen bringe. Er erklärte einleitend den Anwesenden die Aufgabe der Feuerwehr im Allgemeinen und die speziellen Aufgaben der Feuerwehr Belp. Er strich hervor, dass die Feuerwehr Belp auch in der Region, also auch im Gantrischgebiet, Einsätze leistet und die jeweiligen Ortsfeuerwehren bei Bedarf unterstütze. Im letzten Jahr rückte die Feuerwehr Belp z.B. als Sonderstützpunkt für Personenrettungen oder als ADL-Stützpunkt einige Male in die Region Gürbetal aus.

Mit eindrücklichen Zahlen rund um das Feuerwehrwesen rundete der Kommandant die Einleitung ab. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer die Gelegenheit, das Material und die Fahrzeuge der Feuerwehr Belp näher kennenzulernen. Tanklöschfahrzeug, die Wärmbildkamera und die Pionierwerkzeuge für die Personenrettung stiessen auf grosses Interesse. Aber auch die Autodrehleiter: Sie ermöglichte einen tollen Blick über die Dächer von Belp bis hin zur Stockhornkette – ein Blick in die Wirtschaftsregion Gantrisch.

Bilder: Wirtschafts-Vision Gantrisch zu Gast in Belp