AS Aspirantenübung in der (BSA) Brandsimulationsanlage Köniz

ehe: Am Mittwoch den 12. März 2014 konnten fünf neueingeteilte AS- Geräteträger der Feuerwehr Belp in der Brandsimulationsanlage Köniz an die thermischen Bedingungen eines Brandes angewöhnt werden. Die Übung konnte in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Köniz, unter fachkundiger Leitung der GVB Instruktoren Markus Rüegg Kommandant FW Köniz und Marco Streiff sowie Erich Hefermehl AS- OF Belp durchgeführt werden.

Die Aspiranten wurden im Atemschutzgerät schrittweise an die Bedingungen eines Feststoffbrandes angewöhnt. Die thermischen Phänomene mit den Rauchgasschichten wurden in der Entstehungsphase aufgezeigt und erstmals real erlebt. In einer zweiten Übung wurde ein Absuchen eines Gebäudes unter leicht erschwerten Bedingungen aufgezeigt und angewöhnt.

Die fünf neuen Atemschutzgeräteträger sind mit dieser Vorausbildung nun in der Lage bei den jeweiligen Atemschutzübungen mit dem Atemschutzgerät mitzumachen und haben so ein gutes Fundament für den kommenden Atemschutz- Ausbildungskurs.
Wir danken der Feuerwehr Köniz für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns diese Partnerschaft auch weiter ausbauen zu dürfen.

Atemschutz: Übungsjahr 2014

ehe/rgr: Gemäss Übungsprogramm werden in diesem Jahr 8 Atemschutzübungen durchgeführt. Schwerpunkt wird unteranderem auf die Themen der Änderungen SÜV und ART aus dem Basiswissen trainiert. Die Übung werden jeweils durch den Atemschutz Offizier Leutnant Erich Hefermehl und seinen Unteroffizieren ausgearbeitet, durchgeführt und kontrolliert. Als Trainingsorte werden möglichst realitätsnahe Übungsobjekte gesucht.

Die neuen Atemschutz Einsatzgrundlagen:

  • S= Sicherheit (Rückwegsicherung)/
  • Ü= Überwachung ( Truppüberwachung)
  • V= Verbindung (Kommunikation Kanal 4)

Die Truppenüberwachung nach der ART Regel (A= Anmarsch, R= Rückweg, T= Trupp) muss bei jedem Einsatz angewendet werden. Bei der Umsetzung der ART Regel geht es darum, dass sich der Trupp nach einem Luftverbrauch von 1/3 der Druckluftflasche die Frage stellt: Bin ich noch auf dem Anmarsch oder Rückweg und wie geht es dem Trupp? Aus dieser Selbstbeurteilung muss bestimmt werden ob der Erfolg des abschliessenden Auftrages, sprich Einsatzes erfolgreich erfüllt werden kann.

Hört der Truppenüberwacher während 5 Minuten kein Funkgespräch des entsprechenden Trupps, so nimmt er die Verbindung zu dem Atemschutztrupp auf. Er beurteilt die Situation nach der ART Regel, aus welcher er den Trupp zum handeln auffordert oder einen Ablösetrupp beim Einsatzleiter anfordert. Die Umsetzung der neuen Atemschutzgrundlagen können bei den Übungen erkannt werden. Die Festigungsstufe wird dann weiter bearbeitet, so dass mit den nächsten Übungen in die Anwendungsstufe gewechselt werden kann.

Delegiertenversammlung BMW

Traditionell findet im Anschluss an den Kdt-Rapport die Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Bern-Mittelland West (BMW) statt. Nach den statuarischen Traktanden wurden die zurückgetreten Kommandanten für ihre Arbeit geehrt.


Kdt /amü Adrian Maurer, Präsident des Feuerwehrverbandes Bern-Mittelland West begrüssten die anwesenden Personen zur 4. Delegiertenversammlung. Wiederum durfte auf ein erfolgreiches Verbandsjahr zurückgeblickt werden. So organisierte Ausbildungschef Fritz Bachmann z.B. je einen Liftkurs bei der Firma Emch in Bern sowie einen Photovoltaik-Kurs in Belp, welche auf sehr grosses Interesse bei den Feuerwehren stiessen.

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Kommandantenrapport

Zweimal im Jahr treffen sich die Feuerwehrkommandanten zum Rapport. Im Frühling lädt jeweils der Regierungsstatthalter die Feuerwehrverantwortlichen ein, für Informationen rund um das Berner Feuerwehrwesen. In diesem Jahr fand der Rapport in Kühlewil, in der Gemeinde Wald, statt.


Kdt /amü - Pünktlich startete der Feuerwehrrapport im Wohnheim Kühlewil in der Gemeinde Wald. Peter Blaser, Stellvertreter des Regierungsstatthalters und Abteilungsleiter „Gemeindeaufsicht und zivile Führung“, begrüsste die anwesenden Kommandanten sowie die Vertreter der Partnerorganisationen. Er dankte für die geleistete Arbeit im letzten Jahr, welche von den Feuerwehren bewältigt werden mussten. Er erläuterte, dass im Kanton Bern 1995 noch 400 Feuerwehren existent waren. Durch Gemeinde- und Feuerwehrfusionen gibt es heute noch 164 Feuerwehren, in welchen 12‘000 Feuerwehrleute eingeteilt sind. Die Feuerwehren seien aber nicht minder schlagkräftig, was sie tagtäglich beweisen.

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Fw Belp vs. Fw Münsingen

(amü). Lange freute man sich auf dieses Spiel - am letzten Sonntag war es soweit! Die Hockeymannschaften der Feuerwehr Belp und Feuerwehr Münsingen trugen ein attraktives Spiel in der Sagibachhalle in Wichtrach aus, bei welchem das Resultat nicht zentral war.

Zirka 80 Personen befanden sich auf der Tribüne in der Sagibachhalle in Wichtrach und freuten sich auf den Hockeymatch zwischen den Feuerwehrteams Belp und Münsingen. Um 18.45 h gings los und die Zuschauer durften von Beginn an einen unterhaltsamen Match geniessen. Bereits in der ersten Minute gelang es den Belpern in Führung zu gehen - doch das Resultat am Schluss (7:3 für Belp) war nicht zentral.

Die beiden Feuerwehr-Mannschaften wollten gemeinsam einen Freundschaftsmatch auf dem Eis austragen und so die Kameradschaft pflegen. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr kam das Münsinger-Team in Fahrt und das Spiel gewann an Schwung. Die Zuschauer kamen auf ihre Rechnung und dankten dies mit Szenenapplaus! Ein toller Match, welcher auf eine weitere Austragung Appetit machte - herzlichen Dank an die Organisatoren.

Webseite: Feuerwehr Münsingen

Bilder zum Hockeymatch

Unsere alte Königin…

(amü) Die alte Autodrehleiter der Feuerwehr Belp wurde im Juni 2012 ausser Dienst gestellt und der Firma IVECO (Schweiz) AG verkauft. Nun ist sie wieder aufgetaucht - im neuen Look!

Die Autodrehleiter 17-2, welche die Feuerwehr Belp 2003 von der Feuerwehr Bellinzona übernommen hatte, leistete rund neun Jahre in Belp und in der Region gute Dienst. Im Juni 2012, nach dem die neue IVECO-Autodrehleiter den Dienst aufgenommen hatte, wurde die ADL im dreissigsten Lebensjahr ausser Dienst gestellt und der IVECO (Schweiz) AG verkauft.

…und nun ist sie wieder aufgetaucht, die alte Königin der Feuerwehr Belp…

Die Autodrehleiter steht jetzt für die Firma Häfliger, welche im Gartenbau, Hauswarts und Liegenschaftsdienst tätig ist, im Einsatz. Mit dem Fahrzeug-Kennzeichen FR 1731 trägt sie noch ein Teil ihres vorgängigen Lebens: Nämlich den Funkrufname „Hydra 17“.

Regionales Führungsorgan (RFO) „Gürbetal Nord"

am. Das Regionale Führungsorgan „Gürbetal Nord“ ist seit dem 01.01.2014 existent und hat seine Arbeit aufgenommen. Am neu gebildete RFO sind die Gemeinden Belp, Gelterfingen, Kaufdorf, Kehrsatz, Niedermuhlern, Toffen und Wald angeschlossen.

Bei Katastrophen und Notlagen stehen als erstes die Organisationen Polizei, Feuerwehr, Ge­sundheitswesen, Technische Betriebe und Zivilschutz im Einsatz. Das RFO kommt bei grösseren Notlagen oder Katastrophen zum Einsatz, wenn mehrere Gemeinden betroffen oder die örtlichen Führungsorgane einer einzelnen Gemeinde die Notlage nicht mehr allein bewältigen können. Das Regionale Führungsorgan hat die Aufgabe die personellen, materiellen, organisatorischen und planerischen Voraussetzungen für die Führung sicher zu stellen.

Die Mitglieder des RFO Gürbetal Nord sind:

André Müller, Chef RFO (Belp); Daniel Waldner, Stabschef (Kehrsatz); Beat Gasser, Lage (Belp); René Spycher, Info (Kehrsatz); Beat Roggli, Sicherheit (Kapo Belp); Andreas Guggisberg, Schutz + Rettung (Wald); Stefanie Burkhard, Gesundheit (Wald); Hanspeter Jungi, Logistik (Kehrsatz); Thomas Seiderer, Infrastruktur (Belp); Elmar Bumann, Naturgefahrenberater (Kaufdorf).

Brandgefahr Weihnachtsbaum - Jetzt entsorgen

An Weihnachten spielen viele Schweizer mit dem Feuer – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Weihnachtsbäume können inzwischen zwar mit elektrischen Kerzen geschmückt werden, die meisten Leute bevorzugen aber immer noch echte Kerzen und somit auch echtes Feuer. Dabei können die Weihnachtsbäume nicht nur Feuer fangen, sondern sogar explodieren.

Kerzen lösen jährlich 600 Brände aus
Gemäss der Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) ereignen sich in der Schweiz mehr als 20'000 Brände in Häusern und Wohnungen. Davon werden 600 jährlich alleine durch Kerzen verursacht, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) schreibt. Kerzen gehören zu den gefährlichsten Brandstifter im Haushalt. Brände werden dabei meistens durch fahrlässiges Verhalten ausgelöst. Auch wenn man bereits Jahr für Jahr den Weihnachtsbaum mit Kerzen schmückt und bisher noch nie etwas passiert ist, sollten einige Tipps im Umgang mit dem Christbaum beachtet werden.

Ausgetrockneter Weihnachtsbaum: Grosses Brandrisiko vorhanden
Steht der geschmückte Baum an Heilig Abend im Wohnzimmer, wurde er wahrscheinlich nicht erst am Vorabend gefällt. Zudem herrscht in der Wohnung oftmals trockene Heizungsluft. Aus diesen Gründen kann der Baum bereits stark ausgetrocknet sein, was bedeutet dass die Nadeln und Zweige hochgradig entflammbar sind. "Ausgetrocknet können sich Weihnachtsbäume blitzschnell entzünden"Rund 60 Sekunden und der Tannenbaum steht verkohlt im Wohnzimmer."

Drei neue Offiziere

Nach dem Rücktritt per Ende Jahr von Bernhard Grossenbacher (Zfhr LRZ 17), Ruffin Gasser (Zfhr LZ 14) und vom Kommandanten André Müller aus dem aktiven Feuerwehrdienst, mussten neue Offiziere gesucht werden. Der Gemeinderat hat die drei nominierten Feuerwehrleute gewählt bzw. bestätigt:

Peter Nydegger wird neu dem Löschzug 14 und Thomas Seiderer dem Leiternzug 17 vorstehen und für die personelle und materielle Einsatzbereitschaft dieser Einsatzelemente verantwortlich sein. Neuer Atemschutz-Offizier ist Erich Hefermehl, welcher künftig für den Bereich "Atemschutz" verantwortlich sein wird und auch im Ausbildungsstab mitarbeiten wird.

 Lt Peter Nydegger
 Lt Thomas Seiderer
 Lt Erich Hefermehl



 

 

 

 

Wir wünschen den drei neuen Offizieren viel Erfolg und alles Gute im neuen Amt!

Frohe Weihnachten und ein glückliches 2014

Frohe Festtage und alles Gute im Neuen Jahr wünscht das Kader und die Mannschaft der Feuerwehr Belp.


Bild: Weihnachtsfenster Pfrundscheuer